Religionsunterricht in Corona-Zeiten

Lieber Mitglieder,

wir alle erfahren Schule und Unterricht in sog. Krisenzeiten neu.

Es sind nicht nur die Masken, die unseren Alltag verändern, sondern wir erfahren auch Neues über die Wertigkeit von Unterrichtsfächern. In Zeiten des Lernens auf Distanz (LaD) haben die meisten von uns lernen müssen, dass die digitale „Revolution“ in unseren Schulen noch nicht stattgefunden hat und wir mit z.T. alten und herkömmlichen Mitteln arbeiten mussten.

Jetzt, nachdem der Präsenzunterricht wieder begonnen hat, wird allen deutlich, wie sehr unsere Präsenz gerade im Religionsunterricht erforderlich ist. Und wir mussten auch schmerzlich erfahren, dass der RU den Streichungen und Kürzungen eher zum Opfer gefallen ist; auch andere Fächer waren betroffen.

Eltern protestieren eben nicht so schnell und so heftig, wenn kein Religionsunterricht stattfindet. Man legt verstärkten Wert auf die Kernfächer: Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen, weil man sich um die Bildung und Zukunftschancen der Kinder sorgt.

Umso mehr müssen wir wachsam sein. Denn wir wissen alle um die Wichtigkeit religiöser Bildung.

Walter de Gruyter versucht mit seinem Artikel in der Zeitschrift für Pädagogik und Theologie, unsere Sinne zu schärfen und uns mit 10 Thesen Mut zu machen und zu erklären warum Religionsunterricht vielleicht gerade in der Crona-Zeit einen hohen Stellenwert besitzt.

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